„Luisa ist hier“: Neues Schutzkonzept für mehr Sicherheit
Der 1. FC Bocholt hat beim ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen den SC Wiedenbrück das Hilfsangebot "Luisa ist hier" erfolgreich getestet. Ab sofort wird es der Verein bei jedem Heimspiel im Stadion Am Hünting anbieten. In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle "Frauen für Frauen im Kreis Borken" setzt der Verein damit ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und ein respektvolles Miteinander im Stadion.
Das Konzept "Luisa ist hier" bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit für Personen, die sich in einer unangenehmen oder bedrohlichen Situation befinden, diskret Hilfe zu erhalten. Wer sich unwohl fühlt oder Unterstützung benötigt, kann sich mit der Frage "Ist Luisa hier?" an das geschulte Personal im Stadion wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen Bescheid und bieten je nach Situation entsprechende Hilfe an – sei es ein geschützter Rückzugsort, die Organisation einer Begleitung oder das Hinzuziehen weiterer Unterstützung.
"Wir möchten, dass sich alle Besucherinnen und Besucher bei unseren Heimspielen sicher und wohlfühlen. Leider sind unangenehme oder grenzüberschreitende Situationen auch in Fußballstadien keine Seltenheit. Mit 'Luisa ist hier' schaffen wir eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, schnell und diskret Hilfe zu bekommen", sagt Christian Stanik, Veranstaltungsleiter und Sicherheitsbeauftragter des 1. FC Bocholt.
Mit 'Luisa ist hier' schaffen wir eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, schnell und diskret Hilfe zu bekommen.
Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle "Frauen für Frauen im Kreis Borken" mit Sitz in Ahaus eingeführt, die bereits umfangreiche Erfahrung mit "Luisa ist hier" hat und den 1. FC Bocholt bei der Umsetzung unterstützt. Weitere Informationen zu diesem Hilfsangebot sind auf der Website von "Frauen für Frauen Ahaus" unter https://www.frauenfuerfrauen-ahaus.de zu finden.
Mit der dauerhaften Einführung von "Luisa ist hier" setzt der 1. FC Bocholt ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit und gegen Belästigung im Stadion. Über Feedback zu dem neuen Schutzkonzept würden sich die Verantwortlichen freuen – gerne per Mail an info@1fcbocholt.de.